Rezept
Sepp, was machst du? Schinkenfleckerl
<p>Der Wiener, so an und für sich, isst die Schinkenfleckerl (Fleckerl sind eine Nudelart) überbacken. Das kann sein, muss aber nicht sein. Ich mag Schinkenfleckerl, keine Wurstfleckerl, denn die Textur (ein schreckliches Wort) von Schinken ist einfach viel weicher als jene einer gebratenen Wurst. Und ich mag die Fleckerl nicht überbacken wie die Wiener. Trotzdem stelle ich hier beide Varianten vor. Reinhard Gerer, er war einer der ganz großen Köche Österreichs, hat in seinem ersten Kochbuch die überbackenen Schinkenfleckerl geprießen. Soweit ich mich erinnern kann, der erste Schritt für alle, die zu Hause brillieren wollen...Vorab aber meine Schinkenfleckerl <strong>(die sind auch ketchuptauglich).</strong></p>
Falls noch jemand bis hier unten durchliest. Nach mehreren Versuchen habe ich eine bessere Art gefunden, dass die Roulade nicht anpickt. Zuerst den dunklen Teig auf das Backblech geben und gleich darauf das Muster spritzen. Es verrinnt nicht! Außerdem nach dem Backen die Roulade auf ein Küchentuch (nicht zu dicht gewebt) stürzen, das Backpapier unbedingt abziehen und einrollen. Ihr werdet sehen, das Muster bleibt voll erhalten.
sehr gute Variante
Bei mir ist die Rouladen an manchen Stellen leider auch gebrochen - geschmacklich war sie aber sehr gut und vor allem extrem flaumig. Am nächsten Tag war sie sogar fast noch besser also vl am Vorabend schon machen.
Sieht super aus!
tolle rezeptidee